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Indien im globalen Kontext

Dieses Projekt ist ausgelaufen und wird deshalb leider nicht mehr angeboten.

Im Fokus des Lehrprojekts steht die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem indischen Kulturraum. Auf der Grundlage handlungsorientierten Lernens soll Indien in seiner kulturellen Diversität und seinen historischen und gegenwärtigen Austausch- und Globalisierungsprozessen eigenständig erschlossen werden.

„Was erwartet deutsche Mitarbeiter in Indien und was wird von ihnen erwartet? Wie ist man höflich in Indien? Wie positionieren sich Inder in der globalen Welt und welche Auswirkungen lassen sich hinsichtlich des Konsumverhaltens, Werbestrategien, Unterhaltungsindustrie, Freizeitgestaltung oder der Inszenierung von Demokratie erkennen? Wie wirkt sich die Kosmopolitisierung der Großstädte auf das Leben von Inderinnen und Indern aus? Welche Rolle spielt Religion in Indien? Was an Indien erscheint uns fremd, faszinierend oder aber verstörend und warum ist das so?“

Lebenskonzepte, Gewohnheiten, Denk- und Handlungsmuster der indischen Kultur geben Aufschluss über diese und andere Fragen. Die Studierenden begegnen Indien jenseits von Klischees und lernen es als eine der bedeutendsten aufstrebenden Wirtschaftsmächte im interkulturellen Vergleich kennen.

Der inSTUDIES-Kurs im Rahmen des Optionalbereichs erstreckt sich über zwei Semester und schließt mit einer zweiwöchigen Studienreise nach Delhi ab. Im gesamten Zeitraum werden 20 CPs erworben. Das Angebot richtet sich an Studierende im Zwei-Fach-Bachelor aller Fachrichtungen ab dem zweiten Semester. Voraussetzungen sind das Interesse an interkulturellem Kompetenzgewinn und gute Englischkenntnisse. Thematisch orientiert sich die Veranstaltung an wirtschaftlicher Zusammenarbeit, Kultur-Management und Entwicklungszusammenarbeit im indischen Kulturraum. Diese Arbeitskontexte werden durch die TeilnehmerInnen im Austausch mit Akteuren vor Ort praktisch erschlossen.

Das semesterübergreifende Angebot besteht aus zwei Modulen:

  • Multiple Vergangenheiten, multiple Modernen: Indien zwischen Geschichte und Gegenwart (Sommersemester)
  • Indien praktizieren (Wintersemester)

Im Fokus des Lehrprojekts steht auf der einen Seite die Vermittlung von Spezifika des indischen Kulturraums und auf der anderen Seite der Erwerb generischer Schlüsselkompetenzen für die interkulturelle Kommunikation. Ziel ist die Verbindung beider Seiten, um eine kulturelle Sensibilisierung und die sichere Anwendung der fachlichen Kenntnisse und interkulturellen Kompetenz in den unterschiedlichen Arbeitskontexten zu erreichen. Die Lernziele setzen sich aus den folgenden Elementen zusammen:

  • Vermittlung von Landeskunde, Kulturgeschichte und Wissen über historische, gesellschaftliche, politische und religiöse Strukturen
  • Kommunikations-, Medien- und Präsentationskompetenz sowie Selbstorganisation und Teamarbeit
  • Sensibilisierung im Umgang mit kultureller Vielfalt und Reflexion der Kulturgebundenheit von Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsmustern