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Software

Für Studierende der Ruhr-Universität Bochum stellt das Rechenzentrum der Universität einige Programme kostenfrei zur Verfügung, für die die Ruhr-Universität Sammellizenzen gekauft hat. Dazu zählen etwa das Zitationsprogramm citavi“ oder „Statistica“ zur Analyse quantitativer Daten. Außerdem hat die Ruhr-Universität eine Campuslizenz für Microsoft Office 365 erworben, die Sie - neben vielen weiteren Programmen und Installationshilfen - ebenfalls auf der Seite des Rechenzentrums finden können. Darüber hinaus – bzw. alternativ – finden Sie im Folgenden eine kleine Auswahl frei zugänglicher Software, die für das Studium der Religionswissenschaft nützlich ist.

OpenOffice ist ein freies Office-Paket, das ganz ähnlich wie das gängige MS-Office-Paket aufgebaut ist und vergleichbare Funktionen bietet. Vor allem die Textverarbeitung „Writer“ steht MS Word in nichts nach und ist auch vergleichbar zu bedienen. Bevor Sie OpenOffice-Dokumente verschicken, beachten Sie aber bitte die Hinweise zu Datenformaten.

Zotero ist die freie Alternative zum oben genannten Citavi. Ebenso wie Citavi erleichtert es Ihnen die Verwaltung Ihrer wissenschaftlichen Literatur und deren Einbettung in Ihre Haus- oder Abschlussarbeiten, indem es Funktionen wie die automatisierte Erstellung von Literaturlisten und Zitatbelegen bietet. Die Arbeit mit einem der genannten Literaturverwaltungsprogrammen erfordert am Anfang ihres Studiums etwas zusätzlichen Aufwand, die Erleichterungen während der Abschlussphase des Studiums (oder der Abschlussphase jeder schriftlichen Arbeit) sind aber nicht zu unterschätzen! Insbesondere, wenn Sie auch nach dem B.A.-Abschluss weiter wissenschaftlich tätig sein wollen, möchten wir Ihnen die Arbeit mit einem solchen Programm ganz besonders ans Herz legen.

Irfanview und Gimp sind Programme zur Bearbeitung von Grafiken und Bildern. Irfanview ist ein sehr übersichtliches, einfach zu bedienendes Programm vor allem zur Bildbetrachtung, erlaubt aber auch einfache Bearbeitungen (zum Beispiel Zuschnitte oder Farbveränderungen). Gimp ist deutlich komplexer und bietet ausgefeiltere Möglichkeiten der Bildbearbeitung.

Transkription von Interviewaufnahmen ist eine wesentliche Tätigkeit im Rahmen empirischer Religionsforschung, die leider sehr zeitaufwendig ist. Ein bisschen schneller geht es mit "F4", einem Programm, das die Transkription erleichtert. So lässt sich etwa die Abspielgeschwindigkeit insgesamt verringern und Zeitmarken bei jedem Absatz ermöglichen ein schnelles Wiederfinden der transkribierten Stelle im Audio-Dokument. Darüber hinaus können alle Funktionen per Tastatur gesteuert werden, sodass während des Tippens nicht immer wieder zur Maus gewechselt werden muss. Außerdem können weitere Kürzel der Transkriptionslegende (wie etwa "[seufzt]") frei als Tastenkombinationen definiert und somit leicht im Text eingesetzt werden.
Achtung: Das Programm kann nicht mehr kostenfrei im Internet heruntergeladen werden (oder besser: Die Testversion spielt nur noch die ersten 10 Minuten einer Datei ab). Falls Sie aber längerfristig mit der Transkriptionssoftware arbeiten wollen, gibt es die Möglichkeit, eine vergleichsweise günstige Studierendenlizenz zu erwerben. Die Datei sowie alle weitere Informationen finden sich auf der Programmwebsite. Ein Handbuch, das bei der Transkriptionsarbeit unterstützen soll und von den Herausgebern von F4 verfasst wurde, findet sich ebenfalls dort. F4 läuft unter Windows, das Alternativprogramm F5 richtet sich an Mac-Nutzer.

Eine kostenfreie Alternative, zumindest für Linux-Nutzer, finden Sie in Transcribe, das von Frederik Elwert programmiert und bereitgestellt wurde.


HINWEISE ZUM VERSENDEN VON DATEIEN
Bitte beachten Sie bei jeder Software, die Sie benutzen, dass Ihre Dateien für den Austausch geeignet sein müssen, sobald Sie sie an Kommilitonen oder Dozierende verschicken – Sie sollten also darauf achten, in welchem Format (d.h. mit welcher Dateiendung) Sie Ihre Dateien weitergeben. Für Textdokumente empfehlen wir generell die Speicherung als .doc-Datei (bitte auch nicht als .docx, wenn Sie mit Office 2007 arbeiten!), falls die Datei noch bearbeitet werden soll. Ansonsten bitet sich eine Speicherung als PDF-Datei an. Falls Sie mit einer Textverarbeitung arbeiten, die keinen automatischen PDF-Export anbietet, finden Sie dafür im Internet kostenlose Programme wie den PDF-Creator.