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Manuel Pachurka

Manuel Pachurka arbeitet als Tutor und Hilfskraft am CERES. Von seinen Interessen bei Studium und Arbeit erzählt er im Gespräch mit CERES.

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Stell Dich doch einmal kurz selbst vor.

Mein Name ist Manuel Pachurka, ich bin 1989 geboren und studiere Religionswissenschaft und Orientalistik an der RUB. Momentan befinde ich mich noch im Bachelor-Studium.

Was interessiert Dich an der Religionswissenschaft besonders?

Ich denke, dass die Religion die Menschheitsgeschichte und die Kultur entscheidend geprägt hat und, mal im höheren und mal im geringeren Maße, noch prägt. Daher interessiere ich mich vor allem für Religionsgeschichte und -systematik. Diese beiden Bereiche werden aber erst - meiner Meinung nach - nur mit entsprechenden Sprachkenntnissen allmählich zu bewältigen sein.

Warum hast Du Dich für die Bochumer Uni entschieden?

Die Religionswissenschaft an der RUB ist noch verhältnismäßig jung und hat dennoch bereits, nicht zuletzt durch das Netzwerk des Käte Hamburger Kollegs, gute und moderne Forschungsansätze, die in Zukunft eine Menge Potential bieten. Außerdem mag ich auch die Stadt Bochum und ihre Umgebung.

Du arbeitest ja auch für den Studiengang. Was machst Du da?

Das Projekt "SeNeReKo" läuft nun seit einiger Zeit. Dort arbeite ich in einem Teilprojekt, das sich der Netzwerkanalyse des buddhistischen Pali-Kanons widmet. Des weiteren bin ich als Tutor tätig, der die Studenten in der von Prof. Bretfeld gehaltenen Vorlesung "Einführung in die Religionswissenschaft" begleitet.

Was macht Dir dort Spaß?

Ich empfinde die Arbeitsatmosphäre als sehr angenehm, wodurch auch trockene Aufgaben aufgelockert werden können. Das sehe ich nicht als selbstverständlich an. Zudem ist es immer spannend durch das Tutorium neue Erstsemester kennenzulernen.

...und was sind die täglichen Herausforderungen?

Die eben genannten Erstsemester (lacht). Man muss sich stets auf einer wissenschaftlichen Ebene bewegen, was eine andauernde Konzentration erfordert und an langen Tagen nicht immer einfach ist. Grundsätzlich ist es wie in anderen beruflichen Feldern: Man muss schlichtweg "funktionieren".

Was würdest Du, aus Deiner reichhaltigen Studienerfahrung, gerne Deinen Tutanden und Kommilitonen mit auf den Weg geben?

Es ist immer gut, wenn man weiss, in welchen Teilbereichen man die Schwerpunkte setzen will. Darüber sollte man sich relativ früh im Klaren sein, damit man sich entsprechende Fähigkeiten im passenden Zeitrahmen aneigenen kann.