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Netzwerke: DVRW und REMID

Der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (kurz REMID e. V.) ist ein gemeinnütziger Verein, der die Aufgabe verfolgt, „in der Öffentlichkeit das Wissen über Religionen und religiöse Bewegungen zu erweitern und zu vertiefen“ – und zwar aus einer religionswissenschaftlichen Perspektive. 

1989 mit Sitz in Marburg gegründet, hat sich REMID zur festen Instanz in der deutschsprachigen Informations- und Medienlandschaft in Sachen „Religion“ etabliert. Ein prominent besetzter wissenschaftlicher Beirat berät und unterstützt den Verein. REMID vertritt die Ansicht, dass „fundierte, sachgerechte Informationen ein wesentliches Mittel sind, Antworten auf die Herausforderungen der religiösen, weltanschaulichen und kulturellen Pluralität der Gegenwart zu finden.“ Informationen und Statistiken stehen in aller Regel unentgeltlich zur Verfügung und werden auch im Rahmen studentischer Arbeiten und Projekte immer wieder nachgefragt. Am CERES ist REMID über aktive Mitglieder unter Studierenden und Mitarbeiter_innen vertreten. Studierende sind jederzeit willkommen, sich auf verschiedene Weisen in die Arbeit des Vereins einzubringen.

 

Die Deutsche Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW e. V.) ist die zentrale Vereinigung und Interessenvertretung der Religionswissenschaftler_innen in Deutschland. Neben der Ausrichtung von Fachtagungen, die alle zwei Jahre stattfinden, ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein wichtiges Anliegen der DVRW. Sie ist auch bemüht, die Religionswissenschaft als Disziplin in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Die seit 1993 im Auftrag der DVRW herausgegebene Zeitschrift für Religionswissenschaft gehört zu den wichtigen Fachzeitschriften für den deutschsprachigen religionswissenschaftlichen Diskurs und wird auch Studierenden im Laufe ihres Studiums immer wieder begegnen.

Unter dem Dach der DVRW sind einige themenspezifische Arbeitskreise entstanden, deren Mitglieder auch am CERES arbeiten. Im Studium haben Studierende somit bereits früh die Möglichkeit, diese wichtigen wissenschaftlichen Netzwerke kennenzulernen.