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Aufbau

Das Master-Studium der Religionswissenschaft ist in die Bereiche Basis, Aufbau und Angewandte Religionswissenschaft untergliedert. Im Basisbereich müssen die Module „Systematische Religionswissenschaft" (Abk. „SR11") und GR11 „Ergänzungsbereich" (1-Fach-Variante) bzw. GR12 „Sprachliche und methodische Grundlagen der Religionswissenschaft" (2-Fach-Variante) belegt werden. Hinzu kommt ein Modul aus der materialen Religionsgeschichte („MR“) – hier muss eine Auswahl aus einem von insgesamt sieben Modulen (MR11–16) getroffen werden, in denen jeweils unterschiedliche religiöse Traditionsgeflechte behandelt werden. Für die Teilnahme an den dazugehörigen Veranstaltungen sind die Kompetenzen einer entsprechenden Quellensprache im Sinne der M.A.-Zulassung erforderlich. Im Aufbaubereich kann zwischen der Belegung eines weiteren MR-Moduls (MR11–16) oder einer Vertiefung in der religionswissenschaftlichen Systematik (SR) gewählt werden. Der Bereich Angewandte Religionswissenschaft soll die Studierenden auf die Zeit nach dem Studium vorbereiten. Entweder können die Studierenden ihr Studium stärker forschungs- oder stärker berufsorientiert ausrichten.

Im Zweifach-Modus kann anstelle der Module Forschung (FR) oder Praktische Religionswissenschaft (PR) ein weiteres Modul aus den Bereichen MR, SR oder GR belegt oder ein bereits belegtes Modul vertiefend weitergeführt werden. Diese Möglichkeit soll insbesondere dann wahrgenommen werden, wenn die individuelle Profilbildung schwerpunktmäßig im anderen Fach erfolgt.

Insgesamt besteht der Studiengang Religionswissenschaft im 1-Fach-Modell aus elf Modulen:

  • sieben Module der materialen Religionswissenschaft (MR11–16 sowie MR19), wovon mindestens eines, im Falle einer Schwerpunktbildung im materialen Bereich jedoch zwei belegt werden müssen;
  • zwei Module der systematischen Religionswissenschaft, von denen eines verpflichtend im Basisbereich (SR11) belegt werden muss und ein weiteres (SR12) als Wahlpflichtmodul im Aufbaubereich belegt werden kann;
  • ein Modul als Ergänzungsbereich zur Aneignung und Vertiefung sprachlicher und methodischer Grundlagen der Religionsforschung sowie fachübergreifenden Wissens (GR11);
  • ein Forschungsmodul (FR);
  • ein Modul der praktischen Religionswissenschaft (PR).

Von diesen elf Modulen müssen in der 1-Fach-Variante fünf belegt werden. In der 2-Fach-Variante ist die Vertiefung bzw. Aufstockung eines Moduls von 9 auf 18 CP möglich, wenn auf die Belegung eines Moduls aus dem Bereich Angewandte Religionswissenschaft verzichtet wird. Somit hat man in der 2-Fach-Variante die Wahl zwischen der Belegung von fünf Modulen oder aber der Belegung von vier Modulen, von denen eines mit doppeltem Arbeitsaufwand kreditiert wird.