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Lehrforschungsprojekt: Interview mit Studierenden zur Forschungsarbeit im LWL-Museum für Archäologie

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Das Format der Lehrforschungsprojekte bringt Studierende näher an die Welt der Forschung, denn in diesem Kurstyp können sie erstmals im Studium eigenständigen Forschungsprojekten nachgehen. So auch im Lehrforschungsprojekt Zwischen Bilderflut und Bildersturm von Martin Radermacher und Patrick F. Krüger. Der Fokus des Forschungsprojektes liegt auf den vielfältigen Rollen, die Bilder in religiösen Traditionen spielen können. Sie reichen von ikonographischen Bildprogrammen mit Bildnissisen von Göttern oder Heiligen für rituelle Praktiken bis hin zu Bilderstürmen, in denen jegliche bildliche Darstellungen zerstört werden. 

Im Sommersemester 2020 kooperierte das Lehrforschungsprojekt mit dem LWL-Museum für Archäologie, einem wichtigen Kooperationspartner des CERES in der Region. In enger Zusammenarbeit mit dem Team des Museums wählten sich Studierende Objekten aus den Ausstellungen aus, um an ihnen die Bedeutung von Bildern in ihren jeweiligen historischen Kontexten zu erforschen. Die Spannbreite reichte dabei von Artefakten aus der Spätbronzezeit bis hin zu mittelalterlichen Miniaturen, die in der großen Sonderausstellung zur Pest im Herner Museums gezeigt wurden.

Einblicke in ihre Forschung und Forschungsergebnisse geben die Studierenden nun in einem Gruppeninterview mit dem Archäologiemuseum