Zielsetzung
Das CERES setzt sich zum Ziel, den Studierenden eine bestmögliche Ausbildung zu bieten. Neben einem breiten, interdisziplinären Einblick soll auch ein individuelles Profil ermöglicht werden. Aus diesem Grund gibt es nur wenige Pflichtkurse, sodass Studierende schon früh aus einem breiten Pool von Veranstaltungen wählen können.
Dabei hat sich das CERES dazu entschieden, nicht länger dem alten, klassischen Aufbau der Religionswissenschaft zu folgen. Statt dem Hinduismus oder dem Islam (die es so in dieser „geschlossenen“ Form nicht gibt) lernen Studierende über den kulturellen Kontakt und Austausch zwischen Religionen. Der Fokus wird nicht nur auf religiöse Strömungen, sondern auch auf zeitliche Epochen und geographische Regionen gelegt - z.B. die Beziehung von jüdischen, christlichen und muslimischen Traditionen im europäischen Mittelalter oder auf religiöse Kontakte verschiedener Strömungen in Ostasien.

Auch im Master wird dieser Ansatz beibehalten und sogar intensiviert durch Module mit Fokus auf die Religionen Europas und Westasiens vor der Reformation, auf Religionen Europas, Westasiens und Amerikas nach der Reformation sowie auf Religionen Asiens.
Zusätzlich soll am CERES eine enge Verbindung von Systematik und empirischer Religionsforschung stattfinden. Studierende lernen, Theorien und Methoden in religionshistorischen und gegenwartsorientierten Seminaren anzuwenden, um neue Verbindungen zu erkennen und zu eigenen Erkenntnissen zu gelangen.
