Aufbau

Im Studiengang Religionswissenschaft sind derzeit zwei Prüfungsordnungen (PO) aktiv – im Bachelorstudiengang die PO 16, im Masterstudiengang die PO 18. Eine Prüfungsordnung stellt die Rahmenbedingungen für das Studium an einer Hochschule. Sie ist rechtlich verbindlich und regelt bspw. allgemeine Ziele des Studiums, Fächerkombinationen, Voraussetzungen und vieles mehr. Für jedes Fach gibt es zusätzlich die so genannten fachspezifischen Bedingungen. Der Prüfungsordnung untergeordnet ist das Modulhandbuch. Dieses regelt den Aufbau des Studiengangs, zeigt die Modulstruktur auf und gibt Informationen zu den einzelnen Modulen.

Ein Modul besteht immer aus mehreren Kursen. Per Definition werden Module daher nicht belegt, sondern lediglich abgeschlossen. Mehrere Kurse ergeben ein Modul. Ein Modul besteht niemals aus nur einem Kurs (Ausnahme Master-Modul S11 in der PO 18). Kurse können daher Vorlesungen, Seminare oder Übungen sein, die gemeinsam ein Modul bilden. Wie viele Kurse von welcher Art abgeschlossen werden müssen, um ein Modul zu bestehen, kann dem Modulhandbuch und ergänzend der To-Do-Liste entnommen werden. In eCampus kann eingesehen werden, welcher Kurs zu welchem Modul gehört und um welche Art von Kurs es sich handelt. Teilweise ist ein Kurs in mehreren Modulen belegbar, kann aber am Ende immer nur einem Modul zugeordnet werden.

 

Kursformen und -arten

Was ist eine Vorlesung?

Eine Vorlesung ist in der Regel durch Vorträge der Dozierenden gestützt. Diskussionen im Plenum – und damit mit und unter Studierenden – sind nicht ausgeschlossen. Die Vorlesungsgestaltung obliegt den jeweiligen Dozierenden. Der Redeanteil der Dozierenden ist jedoch im Normalfall deutlich größer als in anderen Kursformaten. Die klassische Prüfungsform einer Vorlesung ist eine Klausur (auch hier kann es Abweichungen geben).

Was ist eine Übung?

Eine Übung kann eine Vorlesung begleiten und somit das vermittelte Wissen der Vorlesung vertiefen, ausbauen oder überprüfen. In der Religionswissenschaft gibt es aber auch andere Formen von Übungen (bspw. Kurse des Moduls R3 sowie des Moduls P). Übungen fordern immer einen großen Anteil an Mitarbeit der Studierenden. Prüfungsformen innerhalb von Übungen können Hausarbeiten, Referate oder andere Leistungsnachweise mit einem hohen Selbsterstellungscharakter sein. Bei Sprachkursen kann auch eine Klausur zur Überprüfung der Leistung dienen

Was ist ein Seminar?

Ein Seminar kann als eine Mischung aus Übung und Vorlesung verstanden werden. Vorwissen wird jedoch in der Regel vorausgesetzt. Der Redeanteil der Dozierenden ist in der Regel deutlich geringer als in einer Vorlesung. Es geht normalerweise nicht um einen Frontalunterricht, sondern mehr um die Diskussion im Plenum. Themen werden gemeinsam, einzeln oder in Gruppenarbeit vertieft. Häufig werden Referate gehalten oder wöchentliche Aufgaben erbeten und als Abschluss (Modulabschluss) kann eine Hausarbeit geschrieben werden.

Weitere Informationen können Sie unserem FAQ entnehmen.