Antike / Griechisch-römische Religionsgeschichte

Die griechisch-römische Antike hat uns jede Menge Mythen hinterlassen, die noch heute in der Alltagssprache („Herkulesaufgabe“), Literatur (z.B. Percy Jackson), Videospielen (z.B. Assassin’s Creed: Odyssey) und Filmen (z.B. Medea von Pasolini) fortleben. Einer der bekanntesten Mythenkreise handelt vom Krieg vor den Toren Trojas. Laut der Darstellung des Dichters Homer greifen die Götter aktiv in diesen ein – sei es Thetis, die ihren Sohn Achilles, den „Superkämpfer“, versteckte, damit er nicht in den Krieg zog, oder Apollon, der einen Pfeil in dessen Ferse („Achillesferse“) lenkte und damit seinen Tod provozierte. Solche Mythen geben uns Auskunft darüber, wie sich die Menschen damals ihre Götter vorstellten und wie sie ihre Religion ausübten.

In der griechischen und römischen Religionsgeschichte beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Religionen und Kulten aus dem antiken Griechenland und dem Römischen Reich, wobei wir eine Zeitspanne von ca. 2000 v. Chr. bis ins 6. Jh. n. Chr. abdecken.  

Neben antiker Mythologie thematisieren wir in unseren Kursen unter anderem folgende Fragen:

Wie lief ein Opferritual ab und welche Bedeutung hatten Opfer in der antiken Religion?

Wie erklärten sich die Menschen damals die Funktionsweise von Orakeln?

Welche Theorien zur Entstehung der Welt gab es?

Wie wichtig war das „Religiöse“ an einem Fest?

Was wissen wir über Mysterienkulte?

Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen Göttern, Helden und Herrschern?

In welchem Verhältnis standen die verschiedenen Religionen zueinander und wie haben sie sich gegenseitig beeinflusst?